kasda

Bericht : Cottbus Auswärts 2007

Auf nach Chosébuz/Westpolen

Letzten Sonntag ging es nach Cottbus. Um die Spannung schon mal weg zu nehmen fasse ich die Tour in vier Worten zusammen: schlechtes Spiel, lustige Tour.

(Soll ich wirklich noch mehr schreiben, mir fehlt grad die Motivation...)

Aber fangen wir vorne an: Man traf sich, wie man es gewöhnt, ist mitten in der Nacht am Leverkusener Bahnhof, wo die Mitglieder nach und nach eintrudelten. Wobei derjenige mit den Karten sich natürlich etwas Zeit lies und wir uns deshalb anschließend erst mal auf Abteilsuche begeben mussten. Als das erledigt was wurde dann auch schon das erste Bier geöffnet, bzw. die Leute die dazu fähig waren machten dies. Tobi zum Beispiel machte seine 5l Dose spontan an der falschen Seite auf. Na ja, Bier kam ja trotzdem raus. Jens und Tobi hatten allerdings auch schon vor Anfang der Tour genug Stress, denn die Bahn von D’dorf nach Lev fuhr nicht. Erster Schreck hinter sich und 50 € für das Taxi los. 

Ansonsten war es eine wie üblich lustige Hinfahrt, Igel und Artur verzweifelten beim Versuch den Meenzer Akzent zu sprechen und auch Jens’ Ähnlichkeit zu Bastion Pastewka blieb nicht unerwähnt. Aus irgendeinem Grund wollte er den Spitznamen Brisko Schneider allerdings nicht...!? Matthy glänzte mit dem schönen Satz: „Peggy, haste du dich schon umgezogen?“ Und auch Igel, der gerade die Zugbeleuchtung auseinander nahm und dementsprechend eine Glühbirne in der Hand hielt, brachte einen tollen Kalauer: „Tobi, damit dir auch mal ein Licht aufgeht“. (Und das im noch fast nüchternen Zustand, wo sollte das noch hinführen.) Ich hab auch ein Zitat vom Pastewka hier stehen: „Hindi statt Handy“ (Warum hab ich so was denn mit aufgeschrieben?). Zwischendurch kam dann die Idee, das man für die Tour fünf Punkte bekommen sollte, es war ja schließlich ein internationales Auswärtsspiel...

Na ja, trotz allem ist man dann im schönen Cottbus angekommen wo man von einem Polizeikessel und verlassenen Plattenbauten empfangen wurde. Was ich vorher immer als schlechten Witz hielt (Cottbus = Polen), schien aber zuzutreffen, denn hier war tatsächlich jedes Schild auch auf polnisch beschriftet. Das Stadion der Freundschaft erinnert mich irgendwie an ein Oberligastadion, auch die Tatsache, dass es im Gästeblock nur einen Verpflegungstand gibt, spricht nicht gerade fürs Stadion. Auch die Sicht war eher schlecht, wobei man bei so einem Spiel vielleicht besser ist wenn man nicht alles sieht. (Im Stadion wurde dann noch Werbung für eine Analphabetenaktion gemacht, wie passend...) Die Stimmung im Bayer-Block hat sich leider relativ schnell dem Spiel angepasst, aber auch von Seiten der Cottbuser war bis zu deren Siegtor nicht viel zu hören...

Nach dem kurzen Gedanken „Warum tu ich mir das eigentlich immer wieder an“ hatte man aber auch auf der Rückfahrt wieder seinen Spaß, man ist es ja gewöhnt auswärts auch mal zu verlieren. Vor allem Artur hatte seine Freude am Sambawagen und begrüßte uns später mit den Worten „WAAWAAWIIIIIWAA“ und „Sexy time“ (vielleicht sollte ich mal nachfragen was das erste bedeuten sollte?). Die andere Hälfte der Reisegruppe  machte eine ruhigere Rückfahrt und lauschte lustigen Krankenpflegergeschichten von Jens (Ich erinnere mich noch an die Aussage „Fremdkörper im Rektum“...).

Danke an alle die dabei waren, es war eine lustige Tour und vielleicht wird mein nächster Bericht sogar lustig.

milchbubi/bayer04fans.de